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Chronik 2001 - Sängerausflug an den Plattensee

Das Hauptereignis des Jahres 2001 war der dreitägige Sängerausflug nach Ungarn, organisiert von Hans Zajonskowski. Der Preis pro Person für Busfahrt, Quartier, Schifffahrt auf dem Plattensee und den Besuch des Esterházy-Weinkellers mit Programm und Essen war im Programm ausgewiesen.

 

Freitag, 25. Mai – die Hinfahrt

Abfahrt beim Burgstaller-Parkplatz, ursprünglich für acht Uhr geplant und dann auf sieben vorverlegt. Über den Wienerwald zum Grenzübergang Sopron, Mittagessen, dann weiter über Sümeg und Keszthely nach Alsópáhok, wo die Gruppe Privatquartiere bezog. Am Abend ein Stadtbummel im Thermalort Hévíz und ein gemeinsames Abendessen mit Zigeunermusik und Folklore in der Hűvösvölgyi Csárda.

Samstag, 26. Mai – Plattensee und Weinkeller

Statt des geplanten Stadtbummels in Keszthely wurde der Schiffsausflug auf dem Plattensee vorgezogen, nach Badacsony. „591 km² Wasser!“, notiert die Chronistin zu den Bildern.

Nach einem ausgiebigen Bummel durch Badacsony ging es nach Szigliget in den Esterházy-Weinkeller: Weinverkostung, Weinmuseum, Volksfest mit Showeinlagen und Folkloreaufführungen bei Wein und Kellerplatte. Ins gedruckte Programm hat jemand handschriftlich „EDV“ ergänzt – das Ensemble der Sängerrunde ist dort selbst aufgetreten. Um 23 Uhr wurden die Gäste hinauskomplimentiert.

„Die Ungarn waren beim Wein-Nachschenken sehr großzügig. Das hatte natürlich diverse Nachwirkungen!“ In Alsópáhok gebe es seit Mai 2001 einen „Putzinger-Pepi-Gedächtnisbaum“, schreibt die Chronistin: „Man drückt den Kopf mit dem neuen Strohhut fest gegen den Baumstamm, balanciert mit den Armen das Gleichgewicht aus und lässt den Dingen dann einfach freien Lauf.“

Die Frau Chorleiter wollte zur Heimfahrt unbedingt in einen bayerischen Bus mit Schiedsrichtern und Sportfunktionären einsteigen; ein Schärdinger rettete sie gerade noch vor einer nächtlichen Irrfahrt – „die Welt ist klein!!!“ Maierhofer Franz jun. legte sich verkehrt ins Bett und schlief mit den Füßen auf dem Kopfpolster, ein älterer Reiseteilnehmer hatte angeblich „Bröckerlhusten“, und Karl D.-Ebner fasste den Abend im Esterházy-Keller in einem einzigen Satz zusammen: „I hab’ sauber zuag’schlagn beim Wein!“

Sonntag, 27. Mai – Weinfest und Heimfahrt

Am Vormittag der Markt in Keszthely und ein Spaziergang durch die Stadt, am Nachmittag das Weinfest in den Weingärten von Sármellék.

„Wir spazieren durch die Weinberge – vom Weinfest sehen wir nur die Tafel im Festzelt, leider nicht für uns gedeckt!“ Also zurück zum Bus und „irgendwo“ essen. Eine kleine Gruppe landete dann doch beim „Andorfer Weinbauern“ und genoss seinen vorzüglichen Rotwein, dazu gab es „Zajonskowski-Hausmusik“.

Um 23 Uhr war die Gruppe wieder am Burgstaller-Parkplatz. „Wenn uns auch Hans Zaj. seine ungarische Ranch nicht gezeigt hat, gebührt ihm ein Sonderapplaus für die Organisation und Reiseleitung des heurigen Sängerausfluges!“