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Chronik 1998 - Besuch bei der Fahnenmutter

Die Fahnenmutter der Sängerrunde wohnte im Traunviertel, in Eggendorf. Im April hatte ihr der Verein zum Geburtstag geschrieben – „Deine vielen Buben und die beiden Mädchen“ –, und im August lud sie zurück.

Sängerrunde und Kirchenchor machten sich gemeinsam auf den Weg; die Abfahrt verzögerte sich durch ein Begräbnis am selben Vormittag.

„Leider haben nicht alle Sänger und Sängerinnen Zeit für den Besuch – schade! So musste jeder für zwei essen und mindestens für drei trinken; zweimal 25 Liter Bier haben wir immerhin geschafft“, hält die Chronistin fest – „für 26 Personen keine schlechte Leistung!!!“

Es gab ein Buffet im Partyzelt, einen Nachmittag am Swimmingpool, einen Ziehharmonikaspieler und zum Abschluss, als alle wieder im Trockenen saßen, Gesang. „Es war ein schöner Nachmittag!!!“

Auf einem der Fotos steht die Gastgeberin mit Bierkrug im Zelt, darunter in blauer Tinte die Frage: „Und dös soll’n alle meine Buam sein?“