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1999 war die Sängerrunde zu zwei Sängerfesten geladen, beide Jubiläen: Vichtenstein feierte fünfzig Jahre, St. Florian am Inn achtzig.
15. August – Vichtenstein, 50 Jahre
„Leid und Freud liegen ja im Leben immer ganz nahe beieinander, so auch bei den Sängern“: einen Tag nach der Beerdigung ihres Sangesbruders Alois Fraccaroli fuhr die Sängerrunde zum Sängerfest.
Es war „ein kleines, sehr gut organisiertes Fest mit endlos langem Marsch vom Ortszentrum bis zum Festplatz“, das leider von nur fünf Gesangsvereinen besucht war – „wahrscheinlich war die Urlaubs- bzw. Ferienzeit schuld am schwachen Besuch“. Mit den Liedern „Im Walde“ und „Weinland“ erntete die Sängerrunde viel Beifall.
Beim Freundschaftssingen traten auf: der Gesangsverein Widerhall Schärding, die Liedertafel St. Florian, der Männergesangverein Taufkirchen, die Sängerrunde St. Marienkirchen und der Rainbacher Männerchor.
Wie immer kam der Bus zum Heimfahren am Nachmittag viel zu früh. Und weil es bei der Rückankunft in St. Marienkirchen immer noch viel zu früh zum endgültigen Heimfahren war, landete der harte Kern noch in Gstötten, „sogar mit den beiden Vereinsdamen!“
4. und 5. September – St. Florian am Inn, 80 Jahre
Die Sängerrunde beteiligte sich schon am Samstag am festlichen Liederabend im Saal des Gasthofes Moritz, verstärkte am Sonntag um 9 Uhr die Liedertafel beim Festgottesdienst und war am Nachmittag beim Festzug und Freundschaftssingen vertreten.
„Im Vergleich zu Vichtenstein war es ein großes Sängerfest, zum Freundschaftssingen meldeten sich nicht weniger als 23 Chöre!“
Von diesem Tag stammt eines der wenigen guten Gruppenbilder des Jahrgangs: rund siebzehn Sänger in voller Tracht mit blauem Janker, schwarzem Hut und roter Krawatte, dazu der Fahnenträger – und darunter, in blauer Tinte, die Bildunterschrift zu einem Einzelporträt: „Einer muß der Schönste sein!!!“