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Chronik 1998 - Die Verse der Chronistin

Wer die Chronik schreibt, schreibt in diesem Verein auch die Verse. „Kaum nähert ein runder Geburtstag sich, sagt der Gangl: ‚Gel, machst eh a Gedicht!‘“ – 1998 sind zwei davon erhalten, beide gedruckt und in das Album geklebt.

 

März 1998 – „Ohne Jammern“, umgetextet auf den EURO

Nach dem Chorverbandstag fand die Schriftführerin in Trucki’s Gasthaus noch eine Handvoll Sänger. Wimmeder jun. zahlte Wein für seinen Nachwuchs, der Wirt für den Gesang – und sie bekam den Auftrag, das Lied „Ohne Jammern“ auf den damals bevorstehenden EURO umzutexten. Daneben steht in ihrer Handschrift: „Auftrag am nächsten Tag erledigt!“

Ahne Jammern und Dakemma
müaß’ ma iatz’ den EURO nemma;
uns steht allerhand bevor,
denn mit’n Schilling, da wird’s gar.

Selber kannst da ’s Geld net stimma,
trenz net lang, sunst wird’s nu schlimma.
Wannst koans hast, is’ ’s a koa Kreuz,
geh’ zur Raika, hol’ a neuchs.

Von der Wiag’n weg bis zum Sterib’n
megst vü Geld und koane Scherib’n,
und hast z’wen’g, tuat’s ah net weh,
unser Kassa hat’s ja eh!

 

17. Juli 1998 – auf zwei Vierziger

Zur gemeinsamen 40er-Feier von Obmann und Vizeobmann in der Garage schrieb sie ein Gedicht in elf Strophen. Es beginnt: „Kaum nähert ein runder Geburtstag sich, sagt der Gangl: ‚Gel, machst eh a Gedicht!‘“ – und endet mit dem Wunsch, „die Treue zum Verein soll bei eah nia erkalten, so an Obmann und Vize woll’n mir behalten“.

Die elf Strophen stehen hier nicht: sie erzählen von Hobbys, Schichtarbeit, Wohnort und den Familien der beiden.