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Chronik 2000 - Sängerkonzert „Melodien aus nah und fern“

Leider stehen hiervon im Moment noch keine Bilder zur Verfügung. Mit der schrittweisen Digitalisierung der Chronik wird das aber hoffentlich behoben.

Titel:

„Melodien aus nah und fern“

Ort:

Gasthaus Putzinger, St. Marienkirchen

Datum:

28. Oktober 2000, 20:00

Leitung:

Hanni Franz

Sprecher:

Hans Schachinger

Eintritt:

60 Schilling

Ausführende waren die Sängerrunde und der Kirchenchor unter der Leitung von Hanni Franz, Sabine Spieler (Sopran), das Ensemble der Sängerrunde und Hans Zajonskowski an der Gitarre.

Die Vorarbeiten zu einem Herbstkonzert beginnen meistens schon im Jänner, hält die Chronik fest: Lautsprecheranlage, Plakate und Flugzettel als Postwurfsendung an alle Haushalte, Sponsoren, Blumenschmuck für die Bühne, ein Podest, damit alle Sänger vom Publikum aus gesehen werden können, ein Sprecher und kurze sachliche Texte zu den einzelnen Liedvorträgen. „Alles klappt, wenn Vereinsmitglieder zusammenhalten!“

Das Programm

Lied

Ausführende

Aus’n Drahrertisch – A. Maurer

Sängerrunde

Wer sich mit Musik

Sängerrunde

Kemmts lei eina in die Stubm – A. Schmid

Kirchenchor

Wann dös Singa net war – H. Smetanig

Kirchenchor

Is denn des net a Lebm

e-d-v

I tua was i will

e-d-v

Im Wald – H. Schäffer

Sängerrunde

Samaskirchner Liad

Johannes Zajonskowski

Und im Innviertler Land – L. u. A. Kaufmann

e-d-v

Leichtes Blut – Joh. Strauß

Kirchenchor

Heute an Bord – P. Vollrath

Sängerrunde

El condor pasa

Sabine Spieler

Aloha oe

Sängerrunde

Tonight (aus: Westside Story) – L. Bernstein

Sabine Spieler

Ja, die Liebe hat bunte Flügel – G. Bizet

Sabine Spieler

Weinland – R. Pracht

Sängerrunde

Chianti-Lied – G. Winkler

Sängerrunde

Jägerchor aus dem Freischütz

Sängerrunde

 

Die „Note in Gold“

Nach dem Einleitungslied war die Ehrung von Friedrich Gangl vorgesehen – „außer den Sängern wusste ja niemand“ davon, weshalb manchem Zuhörer der Programmzettel zu kurz geraten schien. Der Chorverbandsobmann würdigte die Verdienste des langjährigen Chorleiters und überreichte ihm die „Note in Gold“ samt Urkunde.

Und eine ausgefüllte Programmpause

Ein Sänger war an diesem Abend doppelt aufgeregt: daheim im Stall stand eine Kuh vor dem Kalben, und seine Frau war allein zu Hause. Als eine Pause von zwanzig Minuten angekündigt wurde, fuhr er kurz heim, half mit vereinten Kräften der Kuh das Kalb zur Welt bringen, duschte, zog den Sängeranzug wieder an – und stand pünktlich zum Ende der Pause wieder auf der Bühne. Kaum jemand hat es bemerkt.

Die Zuhörer lobten Programmzusammenstellung, Gesang, Ansagetexte und Sprecher. Der Chorverbandsobmann verließ erst weit nach Mitternacht das Gasthaus Putzinger – „ein sehr positives Zeichen für die Sängerrunde“.